Nach gut einer Woche Rundreise durch den zauberhaften Oman, bin ich mit vielen tollen Eindrücken ins Ländle zurückgekehrt. Der Oman ist etwas kleiner als Deutschland, hat nur knapp über 3 Millionen Einwohner und wird seit 41 Jahren von seiner Majestät Sultan Qaboos regiert.
Dieser hat aus einem eher unerentwickelten arabischen Land ein fortschrittliches modernes Land geschaffen, in welchem die Traditionen trotz des Fortschritts Bestand haben und auch gelebt werden.
Und dieses faszinierende Land durften wir auf unserer Reise intensiv kennenlernen.
Die Hauptstadt Muscat, die südliche Region um Salalah (leider mit dem großen Regen), Nizwa mit dem bekannten Ziegenmarkt, die Wabiba Wüste und Sur mit dem nahe gelegenen Schildkrötenstrand Ras al Jinz.
Das Land bietet so viel wunderschöne Landschaften, schöne Hotels, traumhafte Strände, superfreundliche Menschen, leckeres Essen und eine intakter Natur, so dass ich jedem nur empfehlen kann "unternehmt eine Reise in den Oman!".
Ich wollte schon seit langem den Oman bereisen. Jetzt hat es endlich geklappt - und ich schließe mich damit den Danksagungen von Peter und den anderen an.
Eines ist sicher "ICH KOMME WIEDER", denn der Oman ist mehr als nur eine Reise wert.
Grüße noch an die anderen sechs Scouts und an Kendra die alles vor Ort (und auch uns) immer super gemanagt hat. Mein besonderer Dank gilt noch Peter und Marcus, die mit Ihren Funksprüchen bei den Autofahrten meine Lachnerven stark strapaziert haben (wie war das nochmal mit der Taschenlampe von Petra??)
Simone
Oman Scout
Unsere Scouts on Tour durch das Sultanat Oman. Ein Reisebericht ...
Freitag, 11. November 2011
Mittwoch, 9. November 2011
Wieder zurück in der Heimat
Da bin ich nun wieder in "Good Old Bavaria". Heile und pünktlich in der Kälte angekommen. Naja, so kalt ist es nicht. Aber von 30 Grad auf 10 Grad herunter zu rutschen, ist schon ganz schön viel. Unsere Woche im Oman war sehr interessant und ich werde mich sehr lange daran erinnern. Die Eindrücke, die ich gesammelt habe, sind unvergesslich. Und auch das schlechte Wetter, dass wir Südler erlebten, war ein Erlebnis. Denn wer kann schon erzählen, dass er durch die "reißende Fluten" eines Wadis gefahren ist?
Gut gefallen hat mit vor allem das Shangri-La's Barr Al Jissah Resort & Spa. Es ist ein sehr gutes, schönes Hotel, direkt am Strand. Das Essen in der Anlage ist fantastisch. Und die "Adventure Zone", welche zur Anlage gehört, aber auch von Nicht-Gästen benutzt werden kann, ist super für Kinder jeden Alters geeignet. Das haben auch unsere zwei männlichen Scouts direkt testen müssen :-)
Das Hilton Hotel in Salalah liegt direkt am Strand und mit viel Glück kann man Delfine in der Nähe des Strandes beobachten. Das Essen im Hilton ist eher unterschiedlich. Das heißt, das Büffetrestaurant ist mit einer durchschnittlichen Vier-Sterne-Küche zu vergleichen, das Palm Grove Restaurant am Strand bietet einen hervorragenden Service und leckere Spezialitäten aus dem Meer. Das Frühstück war auch absolut okay.
Unsere Nacht im Desert Night Camp war ein einmaliges Erlebnis. Einmal mitten in der Wüste zu schlafen (auch wenn der nächste Ort nur 11 Kilometer weit weg war). Nur das Essen war für mich nicht Vier-Sterne Standard, wobei das Abendessen um einiges besser war als das Frühstück.
Aber am besten hat es mir im Intercontinental in Muscat gefallen, das Essen war hervorragend, der Service ein bißchen langsam, die Zimmer dafür groß und gemütlich.Die Lage ist auch ideal, weil man direkt in der Nähe abends ein bißchen was unternehmen kann.
Ich kann den Oman als Reiseziel nur weiterempfehlen. Gerade für Individual- und Rundreisende. Ich werde auf jeden Fall nochmal hinfahren, ganz speziell in den Norden nach Musandam in Kombination mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, weil die Distanz sehr gering ist. Und vielleicht verschlägt es mich nochmal nach Salalah, ich muss es ja auch mal bei Sonne sehen.
Einen Dank an das Tourismusministerium, an Oman Air, an Travel One, dass wir alle dabei sein durften und Kendra war eine super Begleitung. Wir waren wirklich ein lustiger Haufen.
Bis dann mal wieder, Petra
Nun sind wir alle wieder zu Hause!
Hallo liebe Leser, wir haben als Scouts im Oman eine ganz tolle Woche verbracht und konnten viel Interessantes kennenlernen. Ganz klar können wir sagen, dass der Oman auf jeden Fall eine Reise wert ist. Und ich werde garantiert nochmal dorthin fliegen, schon deshalb, weil ich ja alles das, was unsere Südgruppe sich angeschaut hat, auch noch sehen will. Auf das Wasser "von oben"( das hatten die vier ja in Mengen!) hab ich allerdings keine Lust ;-)
Alles andere hat ja Peter schon sozusagen als Fazit geschrieben.
Wobei es mir im Hotel Intercontinental in Muscat recht gut gefallen hat und ich es jederzeit jedem empfehlen kann. Auch deshalb, weil man hier einfach auch mal außerhalb des Hotels etwas machen kann. Gleich daneben ist auch die neue, fantastische Oper von Muscat (siehe Foto), die am Abend beleuchtet einfach einmalig aussieht. Meine Ergänzung nur kurz zum Hotel Golden Tulip in Khasab/Musandam: Trotz ausgewiesener Vier-Sterne-Kategorie und dem richtig leckeren Essen, würde ich mich persönlich nicht für dieses Hotel entscheiden. Es lag mir einfach zu weit weg "vom Schuss".
Und mein Tipp für die Musandam-Region (unteres Foto) - die übrigens auch von den VAE per Tagesausflug zu erkunden ist - ist unbedingt eine Tour mit einer Dhau durch die Fjoerde zu machen und dabei keinesfalls das Badezeug zu vergessen!
Ein Dankeschön auch von mir an alle, die uns diese fantastische Tour überhaupt ermöglicht haben, und auch ein Dankeschön an Kendra, die es sozusagen mit uns eine Woche lang ausgehalten hat!
Und eine lustige Truppe waren wir allemal ! Oder etwa nicht ?
Heidrun Jahn
Hinweis :Meine Hoteleinschätzungen gibts demnächst alle bei http://www.wowarstdu.de/
Alles andere hat ja Peter schon sozusagen als Fazit geschrieben.
Wobei es mir im Hotel Intercontinental in Muscat recht gut gefallen hat und ich es jederzeit jedem empfehlen kann. Auch deshalb, weil man hier einfach auch mal außerhalb des Hotels etwas machen kann. Gleich daneben ist auch die neue, fantastische Oper von Muscat (siehe Foto), die am Abend beleuchtet einfach einmalig aussieht. Meine Ergänzung nur kurz zum Hotel Golden Tulip in Khasab/Musandam: Trotz ausgewiesener Vier-Sterne-Kategorie und dem richtig leckeren Essen, würde ich mich persönlich nicht für dieses Hotel entscheiden. Es lag mir einfach zu weit weg "vom Schuss".
Und mein Tipp für die Musandam-Region (unteres Foto) - die übrigens auch von den VAE per Tagesausflug zu erkunden ist - ist unbedingt eine Tour mit einer Dhau durch die Fjoerde zu machen und dabei keinesfalls das Badezeug zu vergessen!
Ein Dankeschön auch von mir an alle, die uns diese fantastische Tour überhaupt ermöglicht haben, und auch ein Dankeschön an Kendra, die es sozusagen mit uns eine Woche lang ausgehalten hat!
Und eine lustige Truppe waren wir allemal ! Oder etwa nicht ?
Heidrun Jahn
Hinweis :Meine Hoteleinschätzungen gibts demnächst alle bei http://www.wowarstdu.de/
Dienstag, 8. November 2011
Schön war's!
Hallo zuammen, leider ist unser Abenteuertrip durch den Oman schon zu Ende. Deshalb melde ich mich nun zum letzten Mal hier zu Wort. Ich möchte mich an dieser Stelle zuerst bei meinen Mitreisenden bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, dass man sich während einer solchen Reise so gut versteht.
Ein besonderer Dank gilt Kendra Mietke (Travel One), die uns jederzeit gut im Griff hatte und auf alles sehr besonnen reagierte. Herr Schmicke, Gratulation zu dieser Mitarbeiterin. Kendra können Sie jederzeit wieder mit einer Gruppe auf Reisen schicken.
Bedanken möchte ich mich beim Ministry of Tourism des Oman bei Frau Asma Al Hajry, die es uns ermöglicht hat, den Oman kennen zu lernen.
Auch Oman Air kann ich nur empfehlen - angenehme Atmosphäre ab Bord, gute Verpflegung und guter Service und die Filmauswahl an Bord ist überragend. Nur die Informationspolitik wie bei unserem kleinen Zwischenfall in Salalah ist noch verbesserungswürdig ;-)
In den Hotels wurden wir zum Teil bestens empfangen und verköstigt.Dafür herzlichen Dank an Claus Wippel, Sales Manager im Shangri-La's Barr Al Jissah Resort & Spa. Dort waren Hotel, Service und Frühstück sehr sehr gut. Und das Dinner im Al Husn war perfekt! Dieses Hotel würde ich privat jederzeit auch buchen. Das Al Bustan ist groß und gewaltig. Das Mittagessen hatte ich mir etwas besser vorgestellt, aber dafür hat uns Pierre L. Sabbagh, Director of Sales, gut unterhalten.
Im Hilton Salalah Resort gilt der Dank Sunayana Shah, Sales Manager, und Shady Morgan, Assistant Director of Sales. Kunden würde ich hier unbedingt ein Zimmer mit Meerblick empfehlen. Das Essen im Beach-Restaurant ist vom Feinsten. Seafood, Salate und Steaks sind einfach klasse. Das Buffetrestaurant ist dagegen weniger empfehlenswert. Das Frühstück entspricht eher einem Vier-Sterne-Resort. Wenn ich privat im Süden des Omans Urlaub machen würde, dann wären das Marriot Salalah Resort und das Crowne Plaza Salalah meine erste Wahl.
Das Marriott ist sehr modern und hat hervorragend ausgestattete Zimmer mit allem Luxus. Es gibt eine super Küche unter Leitung des deutschen Küchenchef Andreas (alias Chef-Andi) Kurfurst. Danke auch, an die gesamte Führungsmannschaft, die uns trotz "Sauwetter" mit sinnflutartigem Regen und Überschwemmung empfangen und sehr gut unterhalten hat. Das Mittagessen war spitze.
Dank auch an Edward Chaaya, Gerneral Manager, Crowne Plaza Salalah. "Geschichtenerzähler" Edward lud uns zusammen mit Mohammed Tabook, Senior Sales Manager, und Shyla Shamsudeen, Sales Executive, in sein Strandrestaurant ein und tischte das Beste vom Besten aus dem Indischen Ozean auf. Die Geschichten, die uns Edward erzählte, waren umwerfend. Für deutsche Gäste versprach er, ihnen im nächsten Jahr freies "Green-Fee" auf seinem neuen 9-Loch-Platz.
Kurz war der Aufenthalt im Golden Tulip in Nizwa. Die Zimmer bekommen gute Drei-Sterne, für das Frühstück gibt es zwei Sterne.
Der Aufenthalt im Desert Nights Camp war leider zu kurz, um es richtig zu testen. Daher kann ich nur sagen, dass die Aktivitäten im Camp sehr hochpreisig sind, eine geführte Wüsten-Wanderung zum Beispiel kostet etwa 200 Euro. Die Verpflegung ist einem "Camp" angemessen und die Bungalows sind sehr komfortabel ausgestattet.
Im Turtle Resort in Ras al-Jinz war das Erlebnis mit den Schildkröten besonders schön, auch wenn die Abendführungen eher einer Massenabfertigung ähnelten. Die Zimmer des Hotels sind zweckmäßig eingerichtet, das Essen ist aber für eine Forschungsstation in Ordnung.
Etwas enttäuscht hat mich das Intercontinental in Muscat. Service und Dinnerauswahl sind noch verbesserungswürdig. Dafür war das Früshtücksbuffet reichhaltig und sehr gut. Nur der Service wirkt, trotz vieler Mitarbeiter, oft sehr bescheiden. Die Zimmer des Hotels sind zwar alt, aber in Ordnung. Die Lage es Intercontinental ist dafür wieder sehr gut: direkt am Meer, schöner Poolbereich.
Alles in allem war unser Scout-Trip eine tolle Reise, mit sehr guten, freundlichen und hilfsbereiten Guides, die uns sehr viel über den Oman erzählen konnten. Dafür mein Dank an Arabian Trails!
So, mein Fazit fällt sehr positiv aus. Ich konnte einen hervorragenden Eindruck vom Oman gewinnen und werde mit großer Wahrscheinlichkeit wieder hierhin reisen. "Inshala"!
Gruß an alle, die dabei waren und an alle, die unsere Geschichten gelesen haben.
Peter Kröper
Montag, 7. November 2011
Shaggy live in Muscat
Und noch ein kleiner Nachtrag zu gestern Abend.
Nachdem wir das Abendessen auf der Terrasse des Hotels genossen haben, begann im Garten des Interconti Muscat tatsächlich das Live-Konzert von Rapper Shaggy. Das Hotel hat bestimmt extra nur für uns den Jamaikaner eingeflogen. Unsere Mädels waren begeistert und haben die Nacht dann noch ordentlich dazu abgetanzt.
Hier ein paar kleine Impressionen:

Hier ein paar kleine Impressionen:

Viele Grüße und gute Nacht da draußen,
Karsten
Sonntag, 6. November 2011
Die Schildkrötenretter
Hallo alle zusammen,
Simone und ich (Peter) sitzen geraden am Pool des Intercontinental Hotel Muscat und sind noch total begeistert davon, was wir am Strand im Schildkröten-Resort Ras al-Jinz, nahe des Hafenstädtchens Sur erleben durften.
Gestern Abend gegen 21:00 Uhr begann unsere geführte Tour, die wir zusammen mit ca. 120 Gleichgesinnten (vier Gruppen) und jeweils einem Guide antraten. Nach einem Fußmarsch von ca. 15 Minuten erreichten wir den Strand, wo bereits die ersten Schildkröten an Land gekrochen waren um ihre Eier abzulegen. Wir durften nun diese Eiablage live beobachten.
Dabei haben wir auch viel gelernt, das wir Euch natürlich nicht vorenthalten möchten:
Also am Strand des Turtle-Resort Ras al-Jinz (Naturschutzgebiet) legt die Grüne Meeresschildkröte (Suppenschildkröte) ungestört und geschützt ihre Eier ab. Das Resort mit seinen beiden Buchten ist die wichtigste und größte Brutstätte am Indischen Ozean.
Alle zwei bis drei Jahre kommen die Schildkröten aus einer Entfernung von über 2.000km angeschwommen um an ihrem Geburtsort bis zu 100 Eier abzulegen. Geschlechtsreif sind die Riesenkröten nach 30 bis 50 Jahren und sie können bis zu 100 Jahre alt werden.
Die 100 bis 250 Kilogramm schweren Reptilien schleppen sich an den Strand, meist bis zu 100 Meter an Land, und graben mit ihren Flossen ein riesiges Loch von etwa einem Meter Tiefe. Dort legen sie bis zu 100 ungefähr tischtennisballgroße weiche Eier ab. Der ganze Akt kann bis zu zwei Stunden dauern. (Uff!)
Die Eier werden durch die Wärme des Sandes ausgebrütet. Nach ca. 60 Tagen schlüpfen dann alle Babys zur selben Zeit. Nach dem Schlüpfen beginnt nun der gefährliche und beschwerliche Weg der Babys ins Wasser. Viele Jungtiere fallen auf dem Weg in den Ozean Möwen und anderen Feinschmeckern zum Opfer. Unter natürlichen Umständen schafft es nur eines von 20.000 Babys zur erwachsenen Schildkröte heranzuwachsen! Doch durch unsere Hilfe und die der Ranger im Resort gelingt es, dass eines von 3.000 Babys durchkommt.
Doch nun zu unserem eigentlichen Highlight des heutigen Tages, Heute morgen, kurz vor Sonnenaufgang, konnte Simone eine Schildkröte auf ihrem Rückweg ins Wasser beobachten und tolle Bilder machen.
Ich ging um die Felsen in die nächste Bucht und fand ungefähr 50 Meter vom Wasser enttfernt ein Schildkrötenbaby, das hilflos im Sand mit seinen Flossen paddelte. Offensichtlich war es zu schwach, um zu seinen Artgenossen ins Wasser zu kommen. Ich nahm das kleine, unheimlich leichte Baby und trug es ins Wasser. Es begann gleich zu paddeln und mit der nächsten Welle war es weg. Hoffentlich kommt es in 30 bis 50 Jahren wieder zurück an den Strand.
Aus Muscat grüßen,
Simone und Peter
Samstag, 5. November 2011
Die Wüste lebt
Hallo Zusammen,
Weiter ging's auf abenteuerlicher Allradstrecke zum Wüstencamp Desert Nights, wo wir pünktlich zur Abenddämmerung ankamen. Eigentlich erwarteten wir, in Zelten schlafen zu dürfen. Stattdessen wurden wir in komfortable Bungalows mit Zeltdach (Klimaanlage, Dusche/WC, Terrasse uvm.) einquartiert.
Damit wir uns im Camp orientieren konnten, lagen Taschenlampen auf dem Zimmer, was von unseren männlichen Scouts belaechelt wurde, man könne sich auch so zurechtfinden - es gäbe ja schliesslich den Mond...
Beim Abendessen zogen einige lange Gesichter, da es aufgrund eines Feiertags, des Eat-Festivals, keinen Alkohol gab. Simone trank deshalb Mineralwasser mit Eiswuerfeln und Zitrone und wünschte, es wäre ein Gin Tonic.
Dann ging es rechtzeitig ins die Heia, denn schliesslich wollten wir uns alle um 5:15 Uhr zum Sonnenaufgang auf einer Düne treffen. Gesagt, getan. Um 5:15 Uhr waren wir wirklich zu siebt und stapften die Düne hinauf. Erst passierte gar nichts, dann wechselten die Dünen langsam ihre Farbe von Grau in in einen schönen Rotton. Als Sabine schon aufgegeben hatte und Richtung Camp verschwunden war, passierte das Unglaubliche: Die Sonne ging auf!
Punkt 9.00 Uhr fuhren wir los in Richtung Wadi Bani Khalid, vorbei an grandiosen Landschaften und kleinen Orten. Im Wadi Bani Khalid sind natürlich entstandene Wasserlaeufe, eingebettet in Dattelpalmenhaine mit sogenannten Hotpots zum Baden. Das Wadi ist ein wunderbares Ausflugsziel, nicht nur für Touristen.
Gegen Mittag erreichten wir die Hafenstadt Sur. Wir trafen einen alten Kapitän und Schiffsbauer, der in seiner kleinen Werft drei Dhaus auf Kiel liegen hatte. Die aus Teakholz in alter Handwerkstradition gefertigten Holzschiffe werden auch exportiert, zum Beispiel nach Katar. Ein Nebenprodukt der Werft sind zudem Modellschiffe von klein bis gross.
Anschliessend gab es im Plaza Hotel ein stärkendes Drei-Gänge-Menü. Das Hotel liegt nahe des Stadtzentrum. Laut unserem Plan sollten wir hier auch übernachten, das wurde aber geändert und wir fuhren zum Ras al Had. Es liegt zehn Minuten vom Strand entfernt und erinnert stark ein Wasserwerk, wie Simone fand. Am Strand legen die Schildkröten abends ihre Eier ab, das werden wir uns jetzt gleich nach dem Abendessen anschauen. Mal sehen ob sie kommen...
Viele Gruesse von
Peter, Karsten, Simone, Sabine, Heidrun, Marcus, Petra
dieses Mal gibt es einen Eintrag von uns allen.
Denn wir haben viel erlebt, seit wir uns "wiedergefunden" haben :-)
Denn wir haben viel erlebt, seit wir uns "wiedergefunden" haben :-)
Nachdem sie auf dem Viehmarkt waren, konnten sich Peter und seine drei Prinzessinnen kurz ablegen und so immerhin drei Stunden Schlaf bekommen. Ach nein. Nicht alle. Petra ist bei Facebook hängen geblieben und verzichtete freiwillig auf den Schlaf, was man ihr den ganzen Tag anmerkte :-)
Zum Lunch ging es dann mit der ganzen Truppe und Guide Salim hinauf nach Misfat Al Abriyyin, einem von der Unesco unter Denkmalschutz gestelltem Bergdorf. Die Inhaber eines B&B Gästehauses bewirteten uns mit einheimischen Leckereien. Sehenswert ist auch der Obst und Palmengarten des Ortes.
Damit wir uns im Camp orientieren konnten, lagen Taschenlampen auf dem Zimmer, was von unseren männlichen Scouts belaechelt wurde, man könne sich auch so zurechtfinden - es gäbe ja schliesslich den Mond...
Beim Abendessen zogen einige lange Gesichter, da es aufgrund eines Feiertags, des Eat-Festivals, keinen Alkohol gab. Simone trank deshalb Mineralwasser mit Eiswuerfeln und Zitrone und wünschte, es wäre ein Gin Tonic.
Dann ging es rechtzeitig ins die Heia, denn schliesslich wollten wir uns alle um 5:15 Uhr zum Sonnenaufgang auf einer Düne treffen. Gesagt, getan. Um 5:15 Uhr waren wir wirklich zu siebt und stapften die Düne hinauf. Erst passierte gar nichts, dann wechselten die Dünen langsam ihre Farbe von Grau in in einen schönen Rotton. Als Sabine schon aufgegeben hatte und Richtung Camp verschwunden war, passierte das Unglaubliche: Die Sonne ging auf!
Das Camp erwachte zum Leben und wir auch!
Punkt 9.00 Uhr fuhren wir los in Richtung Wadi Bani Khalid, vorbei an grandiosen Landschaften und kleinen Orten. Im Wadi Bani Khalid sind natürlich entstandene Wasserlaeufe, eingebettet in Dattelpalmenhaine mit sogenannten Hotpots zum Baden. Das Wadi ist ein wunderbares Ausflugsziel, nicht nur für Touristen.
Gegen Mittag erreichten wir die Hafenstadt Sur. Wir trafen einen alten Kapitän und Schiffsbauer, der in seiner kleinen Werft drei Dhaus auf Kiel liegen hatte. Die aus Teakholz in alter Handwerkstradition gefertigten Holzschiffe werden auch exportiert, zum Beispiel nach Katar. Ein Nebenprodukt der Werft sind zudem Modellschiffe von klein bis gross.
Anschliessend gab es im Plaza Hotel ein stärkendes Drei-Gänge-Menü. Das Hotel liegt nahe des Stadtzentrum. Laut unserem Plan sollten wir hier auch übernachten, das wurde aber geändert und wir fuhren zum Ras al Had. Es liegt zehn Minuten vom Strand entfernt und erinnert stark ein Wasserwerk, wie Simone fand. Am Strand legen die Schildkröten abends ihre Eier ab, das werden wir uns jetzt gleich nach dem Abendessen anschauen. Mal sehen ob sie kommen...
Viele Gruesse von
Peter, Karsten, Simone, Sabine, Heidrun, Marcus, Petra
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